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Harlequin - Walking the Jester [Hardrock/2007]

AlbumcoverDarf man Menschen in einer Sache beurteilen, die sie schon länger ausführen als man selbst an Lebensjahren zählt? Mit Vorsicht, ja. Aber Respekt sollte man immer haben, vor allem, wenn es sich um eine Band wie Harlequin handelt. Immerhin existiert diese Band bereits seit den 70er Jahren, auch wenn von dem früheren Line-Up nur noch Sänger George Belanger übrig ist. Harlequin gilt in ihrer Heimat Kanada als Verkaufsschlager und Anwärter auf Platin.

Bereits der erste Song „Shine on“ wurmt sich ordentlich durch die Gehörgänge und setzt schnell den Wegweiser in welche Richtung sich die Platte bewegen wird.
Besonders beeindruckend finde ich die Stimme von George Belanger. Seit langer Zeit habe ich mal wieder das Gefühl, dass sich dieser Mann seine Berufsbezeichnung auch wirklich verdient hat. Kurz: Er hat's echt drauf!
Auch das Gesamtspiel ist gut umgesetzt und kann musikalisch überzeugen. Zwar sind die Jungs vielleicht nicht so hart und ihre Songs auch radiotauglich, aber trotzdem können sie durch ihre Erfahrung und ihr Können auf dem schmalen Grad zwischen rockig und kitschig wandeln, ohne einen Absturz zu riskieren.
Schade nur, dass diese Begeisterung für die ersten Songs nicht lange anhält. Zwar ist sie gut als Hintergrundmusik geeignet, trotzdem bleibt ein seltsamer Nachgeschmack, der sich gerade beim Intro von „Lolita“ festsetzt, wenn man sich unweigerlich an „Smoke On The Water“ erinnert fühlt.
Streckenweise komme ich nicht umhin Harlequin mit der Musik aus „The Crow“, also damit verbundenen „Hangmans Joke“ zu vergleichen. Auch wenn dieser Vergleich vielleicht stinkt, so möchte man zwar rocken, sich aber nach seinem Mädel umsehen und wissen, dass sie immer da ist. Ein seltsames Gefühl, dass sich nur schwer in Worte fassen lässt.

Trotz allem können die alten Herren auf ihr Werk stolz sein. Auch wenn sie den Rock der 70er Jahre nicht neu erfinden, so können sie doch so manche junge Rockband von heute locker an die Wand spielen, und müssen sich dabei nicht einmal wirklich anstrengen.
Fazit: Gute Stimme, gute Produktion, klasse Musiker und einfach eine super gemachte Platte.


Tracklist:
01. Shine On
02. Rise
03. Hell Or High Water
04. 40 Days In Your Car
05. Black Out The Sun
06. How Long
07. This Limbo
08. Take It Or Leave It
09. Lolita
10. Inbound Train
11. Little White Lies
12. You Can’t Go Back
13. Taste It

  


Hinzugefügt am: 08. Oktober 2007
Autor: Annika Modis
Hits: 1438
Sprache: german
Punkte:   (8/10)
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