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Liquid Horizon - Revolutions [Progressive Metal / 2007]

AlbumcoverUnd die deutsche Progressive Metal-Szene lebt doch! Es gibt eben nicht nur Vanden Plas. Die Band, um die es jedoch diesmal geht ist Liquid Horizon, die es bereits seit 2000 gibt. Mit ihrem neusten Album „Revolutions“, einem Konzeptalbum zum Thema „Freiheit“, versucht sich nun diese, mir unbekannte Band, in die Herzen der Progger zu spielen.

Eins muss man direkt mal loswerden: Den Titel des Werks sollte man nicht allzu wörtlich nehmen. Das Album ist nämlich keine Prog-Revolution vor dem Herrn, nicht, dass man hier falsche Hoffnungen schürrt.
Kommen wir mal zum Wesentlichen: Was gefällt mir eigentlich an dieser Platte? Ersteinmal gefallen mir die Gitarren, die sehr gut daherkommen. Wir haben es hier nicht mit den typischen auf E gestimmten Gitarren zu tun. Nein, die rumoren auch gerne mal in Richtung C rum, was auch zu gefallen weis. Die Soli sind gut auf den Punkt und wirken nicht übertreiben. Zweitens gefällt mir die Zugänglichekit zu den Songs, da diese nicht überladen wirken und sich recht stark an den Strukturen Thresholds oder Vanden Plases, wobei letztere noch passender sind, orientieren. Drittens gefällt mir, dass man es mit dem Keyboard nicht all zu sehr übertreibt.
So, und was gefällt mir nicht? Ganz einfach: Der Sänger! Eins sei mal gesagt: Es gibt Gitarristen die können singen und gut spielen, aber nicht jeder Gitarrist der gut spielen kann, kann auch gut singen. Oliver Kilthau spielt gut Gitarre, doch seine Stimme gefällt mir mal ganz und gar nicht, was aber auch am Mix liegen kann. Der Gesang steht viel zu sehr im Vordergrund und wirkt total drucklos. Um sich das vorstellen zu können: Irgendwo zwischen 3000-Meter-Lauf und 1500-Meter-Hinderniss-Lauf absolviert. Soviel dazu.
Im Grunde gefällt mir der ganze Sound nicht so sehr, als dass ich vor Freude in die Luft springen würde, dafür ist dieser zu unausgewogen.


Insgesamt kann man festhalten, dass Liquid Horizon eine Menge Potential besitzen und sehr gute Ansätze zeigen. Auch die Umsetzung des Themas ist gelungen, wobei ich die Trilogie über die Französische Revolution nur halb so spannen finde, wie Jon Schaffers Epos über die entscheidende Schlacht im Amerikanischen Bürgerkrieg, auch bekannt als Gettysburg.
Reinhören und den Jungs eine Chance geben sollte man trotzdem, denn sie haben sich ihre sieben Punkte durchaus verdient, was nicht zuletzt an der Eingängkeit und dem Gitarrensound liegt.

Tracklist:
1. Welcome to the Revolution
2. Battle Entrance
3. Sacred Ground
4. Freedom
5. Resistance
6. Sacrifice
7. The King (French Rev. Part 1)
8. Revolution (French Rev. Part 2)
9. System of Terror (French Rev. Part 3)
10. Last Stand

  


Hinzugefügt am: 30. Oktober 2007
Autor: Dominic Türk
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Hits: 1715
Sprache: german
Punkte:   (7/10)
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