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Strydegor - Back on Ancient Traces [ Viking Metal / 2009 ]

AlbumcoverDie deutsche Formation Strydegor hat sich 2005 gegründet und hat nach ihrem Plattenvertrag mit CCP – Records nun ihr erstes Album herausgebracht.
Mit „Back On Ancient Traces“ wollen die Viking Metaller aus Hagenow (Mecklenburg Vorpommern) nun ein Stück abhaben von dem Erfolgskuchen der Großen.
Am 5.6.09 stand die Veröffentlichung an, wobei tragischer Weise kurz zuvor Gitarrist Slava bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nichtsdestotrotz bzw. jetzt erst recht wollen Strydegor den Kampf aufnehmen.

Das Horn in „Dead Mans Shore“ bläst zum Schlachtbeginn und im Mid-Tempo marschieren die Mannen um Sänger und Gitarrist Florian Kunde durch den Opener. Gemächlich plätschert die Gitarre vor sich hin und nur gegen Ende wird das Tempo nochmal etwas angezogen.
In „The Night the Vikings Arrive“ kann man zwar mitnicken, aber das Rad haben diese Wikinger leider noch nicht neu erfunden. Auch in den folgenden Songs werden zwar gekonnt bereits bekannte Viking typische Strukturen verwurstet und auch das Vorbild Amon Amarth lässt sich hier und da hören, aber jeder Song entwickelt sich zu wenig und die einzelnen Titel sind sich auch recht ähnlich.
„Oden‘s Wrath“ ist laut Bassist Clemens Thieke der beste Strydegor Song und bis jetzt muss ich ihm da auch recht geben, weil es bisher der mitreißendste Song überhaupt auf der Scheibe ist. Doch auch hier wird deutlich, das Gesang und Songwriting noch einige Entwicklung benötigen, um den Zuhörer so richtig vom Hocker zu hauen.
Mit „Ravens Over Midgard“ verschärft sich das Tempo nochmals, um dann in „Baldurs Dream“ wieder auf ein gemütliches Midtempo gedrosselt zu werden. Gerade gegen Ende kommt man über den Amon Amarth Vergleich leider nicht mehr hinweg.
Als bekennender Viking Metal und auch Amon Amarth Fan muss ich jedoch sagen, dass das so einfach nicht reicht. Wenn das Handwerkszeug vorhanden ist, so sollten sich die Mannen von Strydegor für die Zukunft ruhig trauen sich selbst mehr einzubringen. Eine mittelmäßige Kopie wird weder viele Hörer finden, noch auf Dauer diese glücklich machen.
Das Debüt endet mit „Tears in the Storm“, welches nochmals alle Stärken, aber auch Schwächen der Band darlegt. Nichtsdestotrotz ein würdiges Ende und einer der besseren Songs.

Fazit: Strydegor liefern ein solides Album ab, welches sich die geneigten Viking Metal Fans ruhig mal anhören können. Insgesamt bieten sie jedoch zu wenig Innovation, zu wenig Abwechslung und zu wenig gutes Songwriting. Dafür kriegt man viel mittelprächtiges Amon Amarth und viel Viking Klischee. Wer sich damit begnügen kann, sollte zugreifen. Ansonsten kann man nur hoffen, dass Odin gnädig ist und der jungen Formation schnell etwas Erfahrung und Mut zur Kreativität schenkt.


Tracklist:
1. Dead Mans Shore
2. The Night the Vikings Arrive
3. Wild Hunt Through Twelve Nights
4. Ragnarok
5. Oden’s Wrath
6. Ravens Over Midgard
7. Baldurs Dream
8. The Way to Valhall
9. Tears in the Storm

  


Hinzugefügt am: 26. Juli 2009
Autor: Jennifer Berg
Hits: 1167
Sprache: german
Punkte:   (6/10)
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