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Reviews

Jack Frost - Wannadie Songs [Gloom Rock / 2005]

AlbumcoverSeit 1993 haben sich die österreichischen "Gloom Rock Bastarde", wie sie sich selber nennen, mit fünf Alben, drei Tourneen, unzähligen Clubshows und Festivalauftritten zu einer Band mit Kultfaktor entwickelt. Musikalisch wollten Jack Frost nie so recht in das ihnen aufgezwängte Doom Metal-Korsett hineinpassen, dafür war die Affinität zu den britischen Goth- und Wave-Anfängen der 70er und 80er hingegen sehr spürbar. Mit "Wannadie Songs" liefern die fünf ihr sechstes Studioalbum ab.

Beim Opener "Me and Dark and You", zu dem sich ein Video auf der CD befindet, geht es noch recht schnell und kraftvoll zur Sache. Der Song stellt eine Symbiose aus Goth Rock und Doom Metal dar, die eingängig und sehr eindringlich daherkommt.
Beim zweiten Song geht es dann schon wesentlich langsamer und depressiver zu, als beim Vorläufer. Die tiefe Gesangstimme bringt die melancholische Stimmung von "Leaving the Fields" sehr gut rüber und erinnert dabei ein wenig an Peter Steeles (Type O Negative). Neben den schleppenden, für Doom Metal typischen Passagen, folgen immer wieder sehr rockige Parts, welche die Melancholie ein wenig auflösen, aber nich überdecken, denn der melancholische Gesang ist dafür im Song zu markant. Den doomigen Charakter kann man auf "Wannadie Song" keinem Song absprechen. Besonders imponiert dabei der Anfang des ziemlich depressiven "Forever and Never". Dieser ist sehr schleppend und geht dann in ein starkes Riffgewitter über, in dem sich die ganze Wut, die sich in der Gesangstimme langsam aber sicher angestaut hat, entläd, um sich dann wieder von neuem aufzubauen. Richtig klasse kommt auch das, nennen wir es mal Kernstück, "The Wannadie Song" rüber. Eine sehr erdrückende Depression macht sich im ganzen Song breit und man verschmilzt vollends mit der eingängigen Melodie. Nach etwa einem Drittel wird der Song durch den Einsatz von verzerrten Gitarren verwirrender, obwohl die Gesangsmelodie die gleiche bleibt. Da nun aber mehrere Gesangstimmen agieren, wird der Song schon fast Chor-ähnlich. Die Melancholie geht aber keineswegs verloren.
Zu der Produktion verliere ich jetzt auch nur noch ein paar Worte: Die CD wurde erstklassig produziert!! Ende der Durchsage.

Jack Frost haben bei bei ihrem mittlerweile sechsten Studioalbum wieder tief in die Trickkiste des Mid- bzw. Lowtempo-Bereichs gegriffen und allerhand eingängige Melodien hervorgezaubert. Neben den üblichen Gitarren scheute man auch nicht von Cello- und Pianoeinsätzen zurück.
Mit "Wannadie Songs" hat die Band zudem ihr bislang depressivstes, aber zugleich härtestes Album produziert und begeistern mit diesem Soundtrack zum Freitod von der ersten Note an.


Tracklist:
1. Me and Dark and You
2. Leaving the Fields
3. Forever and Never
4. Forlorn
5. The Night
6. The Wannadie Song
7. Whore: The Downfall
8. Whore: The Vengeance
9. Me and Dark and You (Video)

  


Hinzugefügt am: 08. Mai 2005
Autor: Dominic Türk
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Hits: 1889
Sprache: german
Punkte:   (9/10)
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