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Blind Guardian, Astral Doors
13.09.2006, Düsseldorf, Philpshalle



Nach vier Jahren Abstinenz gaben sich die Krefelder Barden wieder bei einem Heimspiel in der Düsseldorfer Philipshalle die Ehre. Min neuem Album im Gepäck und astralen Türen (Astral Doors) an der Seite, sollte es ein guter Abend werden.


Der erste Dämpfer kam bereits zu Beginn, als man die Merchandise-Preise bewundern durfte, die einem die Sprache verschlugen und dem ein oder andrem vielleicht sogar ein paar Schweißperlen auf die Stirn zauberte. 25€ für ein T-Shirt und 7€ für einen Patch... Scheinbar ist dieses aber auch der Location zu "verdanken", da es anderswo auf der Tour billiger war. Meiner Meinung nach ein Unding sowas, da wünscht man sich neben der CD-Preisbindung auch eine Merch-Preisbindung - in Anlehnung an die Buchpreisbindung.

Der vordere Bereich der Halle war abgesperrt und an die ersten Besucher wurden spezielle Bändchen verteilt, was zum einen Unmut auslöste, was die Chancengleichheit anging, aber wohl auch zu arges Gedränge verhinderte. (nm)



Den Anfang machten also wie gesagt Astral Doors. Es muss angesichts der Tatsache, dass die meisten, wenn nicht alle Personen, die die Düsseldorfer Philipshalle aufsuchten, für Blind Guardian gekommen sind, schwer sein zu eröffnen, denn schon Minuten bevor die Schweden überhaupt die Bühne betragen, dingen die Guardian-Rufe los. Ok, das Publikum jedenfalls war bester Laune, die Frage bleibt nur, was die Jungs draus machen und wie sie von den Fans aufgenommen werden. Die astralen Türen wurden allerdings sehr wohlwollend aufgenommen und hatten recht leichtes Spiel.
Es zeigt sich wieder mal, dass der Blind Guardian-Fan recht offen anderen Bands und Genres gegenüber steht. Die Leute klatschten brav mit und heitzten die Band auch ordentlich an, sodass diese Vollgas gaben.

Am Stageacting mangelte es allerdings ein wenig. Die Jungs standen mehr, als das sie sich bewegten, das kann aber auch an meinem Standpunkt gelegen haben. Nichts desto trotz konnte sich der Auftritt sehnen lassen. Die Setlist ging in Ordnung, auch wenn man sich sehr stark auf neues Material von "Astralism" konzentrierte, was aber auch nachvollziehbar ist, da man bei sehr kurzer Spielzeit möglichst gut sein neustes Werk verkaufen möchte.

Nach knapp 40 Minuten war es dann auch vorbei und die Astral Doors verließen lächelnd die Bühne; ja man sah sie lächeln. An solche Menschemasse muss man sich wohl erst noch gewöhnen, obwohl man schon auf Auftritte bei den bedeutensten Metalfestivals (Wacken Open Air und Schweden Rock) zurückblicken kann. (dt)



Nun folgten die wehement geforderten blinden Wächter, die mit lautstarkem Jubel empfangen wurden.
Das Bühnenbild wurde nicht durch ein statisches Backdrop geziert, wie sonst üblich, sondern von wechselnden projezierten Bildern, die mittels Beamer(n) angeworfen wurden. Diese Bilder zeigten sowohl Blind Guardian - Grafiken, als auch zu den Songs passende Sequenezen, so zum Beispiel Videoclips, verbildlichte Elemente der Songs und so weiter.
Man eröffnette mit "War Of Wrath" und haute dann Songs wie "Nightfall", "Born In A Mourning Hall"und "The Script For My Requiem" raus. Aber auch die Single-Auskopplung "Fly" wurde gespielt und schien trotz teilweiser großer Kritik, wie auch die andren neuen Songs, anzukommen.

"Majesty" wurde laufhals gefordert und eingeschoben, dafür flog aber "Welcome to Dying" aus dem Set. Da es nicht auf der Setlist auftauchte, ist die Frage, ob es nicht geplant war, oder fast schon erwartet wurde, denn schließlich äußerte sich Hansi im Interview ja diesbezüglich in die Richtung, dass er den Song nicht so gerne auf Kosten anderer Songs spiele. Hansi forderte scherzhaft, nach besagtem Song aufhören zu dürfen.
Als der "letzte" Song angekündigt wurde, wunderten sich einige wohl, warum es so früh geschah, aber es folgte der 15-Minuten-Mammut "And then there Was Silence". Was man davon hält, sollte wohl jeder selber entscheiden, ich für meinen Teil hätte lieber drei bis vier andere Songs dafür gehört. Den "Bard's Song" zögerte man ziemlich weit hinaus. An alte Sangesleistungen konnte die diesmal nicht ausverkaufte Philipshalle zwar nicht anknüpfen, aber Hansi hatte trotzdem nicht viel zu tun bzw. mitzusingen. (nm)

Geschlossen wurde dann mit "Mirror Mirror"nach dem wir dann wiederum beschlossen, unmittelbar das Feld zu räumen, um einem Verkehrschaos zu entgehen.


Setlist Blind Guardian:

War Of Wrath (Intro)
Into The Storm
Born In A Mourning Hall
Nightfall
The Script For My Requiem
Fly
Valhalla
Time Stands Still (At The Iron Hill)
Bright Eyes
Lord Of The Rings
This Will Never End
Majesty
Lost In The Twilight Hall
And Then There Was Silence
--------------------------------------------
And The Story Ends
Another Stranger Me
Imaginations From The Other Side
--------------------------------------------
The Bard’s Song: In The Forest
Mirror Mirror


Insgesamt ein gelungener Abend, aber irgendwie fehlte mir etwas, das ich aber nicht näher spezifizieren kann. (nm)


Bericht: Nathalie Mohr (nm) & Dominic Türk (dt)
Fotos: Nathalie Mohr








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Publiziert am: 2007-01-18 (2369 mal gelesen)

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