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Gloomy Grim - Friendship is friendship, war is war
08.03.2009




Gloomy Grim Heute wird es dunkel bei „Geiz ist heavy“. Dabei spreche ich nicht von aufziehender Dunkelheit in der Dämmerung; nein, ich spreche von pechschwarzer Nacht – am besten sogar noch im dunklen Wald! Dorthin entführen uns die Finnen von Gloomy Grim auf ihren ersten beiden Demos „Friendship is friendship, war ist war“ und „Fuck the world, kill the jehowa“, welche den Grundstein für eine durchaus erfolgreiche Karriere gelegt haben.

Die Namen lassen es schon vermuten: Auf beiden Werken wird absolut kein Klischee ausgelassen und das in teilweise sehr amüsantem Englisch. Trotzdem schaffen es Gloomy Grim von der ersten bis zur letzten Sekunde auf ganzer Linie zu überzeugen. Die Atmosphäre ist stimmig und zieht den Hörer vollends in ihren Bann. Dabei gehen die fünf Finnen keineswegs ähnlich rumpelig wie manche ihrer Genrekollegen zu Werk, sondern legen ihr Augenmerk auf melodische, düstere und beklemmende Arrangements. Schießbude und Gitarrenarbeit verbleiben dezent im Hintergrund und die Keys dominieren mit den Vocals das Klangbild. So manch einer wird sich jetzt verwundert die Augen gerieben haben, schließlich ist diese Gewichtung mehr als ungewöhnlich. Ja, das ist sie: Ungewöhnlich, innovativ und vor allem wirkungsvoll. Das liegt vor allem an den unglaublich fiesen Vocals, welche direkt aus der Hölle stammen könnten. Diese fügen sich nahtlos ein in das psychopathische Keyboardspiel, welches so für einen Horrorfilm als Soundtrack dienen könnte.

Zusammen ergeben diese Komponenten ein Gemisch, was man knapp und präzise mit dem Wort „diabolisch“ umschreiben kann. Fans düsterer Musik sollten hier auf jeden Fall ein Ohr riskieren. Melodiöser Black Metal, fernab aller Standards, der sicherlich nicht hundertprozentig ernst zu nehmen ist – auf dieses Paket könnt ihr euch bei den beiden Demos einstellen. Das heißt: Eigentlich könnt ihr euch auf gar nichts einstellen, da Gloomy Grim eine völlig eigene Nische besetzen.

Ihr glaubt mir immer noch nicht, dass diese Demos euer Gehör wert sind? Die Band selbst würde jetzt wohl ein trues „Hail Satan! Fuck you!“ entgegnen – ich weise nur darauf hin, dass „Friendship is friendship, war is war“ den Grundstein für den Plattenvertrag mit Holyrecords gelegt hat.

Anspieltipps: War, Blood, Asylum

Gloomy Grim

Download Möglichkeit:
Homepage
Die Songs ladet ihr mit einem Rechtsklick und „Speichern unter“ auf euren PC. Zusätzlich zu den Songs der Demos finden sich auf der Seite noch Songs der Nachfolgealben.

Friendship is friendship, war is war
01. War
02. Ashes
03. Blood
04. Reign

Fuck the world, kill the jehowa
01. Temple Of Agathon (instrumental version)
02. Written In Blood
03.Pope Of The Black Arts
04. Asylum


Autor: Torben Knöpfler
Photos: http://www.gloomy-grim.info/








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Publiziert am: 2009-03-09 (2392 mal gelesen)

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